6 Tipps für ein sicheres Training im Freien
Wenn Sie schon seit Wochen im Home-Gym trainieren und Lust auf Abwechslung haben, ist dieser Artikel genau das Richtige für Sie. Indoor-Training hat natürlich seine Vorteile, aber das Schwitzen auf engstem Raum kann auf Dauer langweilig und sogar etwas trise werden.
Ein Outdoor-Workout verstärkt die positiven Effekte des Trainings: Es fördert die psychische Gesundheit und versorgt Sie mit frischer Luft. Allerdings erfordert das Training im Freien einige Sicherheitsvorkehrungen, damit Ihre Session nicht in einem Unfall endet.
Befolgen Sie diese Tipps für ein sicheres Training im Freien:
1. Planen Sie Ihre Route im Voraus
Laufen, Gehen und Radfahren machen Spaß – sich dabei zu verheddern hingegen nicht. Anstatt die Aussicht und die Sonne zu genießen, kann ein Outdoor-Workout im Desaster enden, wenn Sie plötzlich den Weg nach Hause nicht mehr finden.
Eine der wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen beim Joggen im Freien, die Sie beachten sollten, ist die Routenplanung im Voraus. Informieren Sie außerdem Ihre Familie darüber, wohin Sie unterwegs sind. Das schützt vor falschen Abzweigungen und macht es Ihren Angehörigen leichter, Sie zu finden, wenn Sie spät abends noch nicht zurück sind. Dieser Tipp ist besonders wichtig, wenn Sie beim Sport ungern Ihr Smartphone mitnehmen.

2. Tragen Sie reflektierende oder helle Kleidung
Bedenken Sie, dass beim Sport im Freien das Risiko steigt, in Unfälle verwickelt zu werden oder solche zu verursachen. So könnten Autofahrer beispielsweise nachts beim Überqueren einer Landstraße Ihr Fahrrad übersehen.
Sorgen Sie für gute Sichtbarkeit beim Outdoor-Training. Am besten tragen Sie helle Kleidung mit reflektierenden Elementen, damit andere Sie frühzeitig erkennen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie oft früh morgens oder spät abends trainieren, wenn die Sonne noch nicht oder nicht mehr scheint.
3. Achten Sie auf Ihre Haut
Sonnenlicht bringt viele gesundheitliche Vorteile mit sich, wie etwa die Förderung Ihres seelischen Wohlbefindens durch Stressabbau und die Stärkung des Immunsystems. Vergessen Sie jedoch nicht, dass zu viel Sonne auch schädlich sein kann. Ohne Schutz ausgesetzt zu sein, trifft Sie die UV-Strahlung der Sonne ungeschützt, was unter anderem Hautkrebs begünstigen kann.
Schützen Sie Ihre Haut, indem Sie sich vor dem Verlassen des Hauses eincremen. Tragen Sie idealerweise reichlich Sonnencreme auf den gesamten Körper auf und legen Sie auf besonders sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Armen und Beinen eine zweite Schicht nach.
Es lohnt sich zudem, in Schutzkleidung wie einen Hut, ein Cap oder eine Sonnenbrille zu investieren. So schützen Sie sich vor schädlichen UV-Strahlen und haben es beim Outdoor-Training rundum bequem.
4. Überprüfen Sie vorher das Wetter
Das Wetter hat großen Einfluss auf Ihre Sicherheit im Freien. Wer bei plötzlichem Regen nur dünne Kleidung trägt, riskiert eine Erkältung. Umgekehrt führt dicke Kleidung bei großer Hitze schnell zu Erschöpfung und Dehydration.
Werfen Sie vor dem Training einen Blick auf den Wetterbericht. Die Prognosen verschiedener Plattformen liegen zwar nicht immer zu 100 % richtig, geben Ihnen aber eine Orientierung, was Sie erwartet und wie Sie sich passend kleiden. So wissen Sie auch gleich, ob ein Outdoor-Workout überhaupt sinnvoll ist oder ob Sie einen Plan B brauchen.

5. Drehen Sie die Musik nicht zu laut
Es ist ein vertrautes Bild: Viele Menschen hören beim Sport Musik – und das aus gutem Grund. Musik lenkt von Erschöpfung ab, hebt die Laune und steigert die Ausdauer. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber behalten Sie die Lautstärke im Blick.
Drehen Sie die Musik beim Training im Freien nicht voll auf, da Sie sonst herannahende Autos, Radfahrende oder andere Personen überhören könnten. Musik bringt Sie zwar in den Tunnel, macht es aber schwer, wachsam zu bleiben. Wenn Sie beim Outdoor-Workout Kopfhörer nutzen, wählen Sie eine energiegeladene Playlist, aber stellen Sie die Lautstärke so ein, dass Sie Ihre Umgebung weiterhin akustisch wahrnehmen. Das erhöht Ihre Sicherheit beim Training und stellt sicher, dass Sie andere nicht behindern.
5. Schützen Sie sich vor Insektenstichen
Je nach Standort und Trainingsort können Insektenstiche zum Problem werden. Neben Rötungen und Juckreiz können manche Insekten schwere allergische Reaktionen auslösen, die zu Symptomen wie Übelkeit, Atembeschwerden und Brustschmerzen führen.
Schützen Sie sich beim Outdoor-Sport mit einem Insektenschutzmittel. Da sich Mücken und Co. besonders gerne in stehendem Wasser vermehren, sollten Sie Bereiche in der Nähe von Seen, Teichen und anderen Gewässern meiden. Je trockener die Umgebung, desto geringer das Risiko für Stiche.
Letztlich gilt: Sicherheit geht immer vor
Bevor Sie Ihre Laufschuhe schnüren und nach draußen starten, sollten Sie diese Tipps beherzigen. Die regelmäßige Einhaltung dieser Richtlinien ist der Schlüssel, um Ihr Training im Freien voll zu genießen und jedes Mal heil anzukommen!